Original von Pez1964
Zum Thema Mechaniker und Computer.
Das nun folgende ist ein Tatsachenbericht.
Es ging um meinen 540 Touring, dessen Fahrersitz zum Quietschen begann.
Ich fahr damit zu BMW Austria und sage einem der Werkstattmeister, dass bei meinem Auto der Fahrersitz quietscht. Geb den Schlüssel ab und fahr mit einem Mini One (nettes Auto aber gegenüber meinem leider allzufrüh von uns gegangenem 1275 Cooper (R.I.P.) eine Plastikschüssel ohne Seele).
Am späten Nachmittag komm ich zurück um mein Fahrzeug abzuholen. Einer der Meister dort geht mit mir in die Werkstatt zu meinem Auto und meint, dass der Mechaniker nur eine Kleinigkeit und sonst nichts gefunden hätte. Ich sage dass das nicht möglich ist und setzte mich in mein Auto und siehe da der Sitz qietscht wenn ich ein bisschen herumrücke. Der Meister wird daraufhin eher ruhig und beginnt zu grinsen, er holt den Mechaniker und zeigt ihm das ganze, der fängt zu stottern an und meint dann, er hätte das Diagnosegerät an den Wagen angeschlossen und nur einen ABS Defekt welcher durch einen schmutzigen Sensor verursacht wurde, angezeigt bekommen. Das mit dem Quietschen hat er laut Computer nicht gesehen...
Das Problem wurde dann mit einem Schraubenzieher zum nachziehen einer lockeren Schraube und etwas Silikonspray gelöst.
das ist ja heutzeutage nix besonderes mehr, denn wenn man bei etwas größeren Problemen jedes mal aufwendige Diagnosen unternehmen muss, um Festzustellen welches mittelschwere Problem vorliegt, kann es öfters mal vorkommen, das man unnötige Arbeitsstunden zu bezahlen hat. Dagegen ist ja dieses Diagnosegerät der Automobilhersteller erfunden worden, damit häufige kleinere Probleme direkt erkannt werden können, ohne das man danach lange suchen muss.
zu deinem damaligen Problem: gut einen quitschenden Sitz kann man sicher nicht mit einem Diagnosegerät feststellen, da fehle es wohl am fachlichen und praktischen Denken der BMW Mitarbeiter!