Neue Informationen zu der Story:
"Der russische Ultranationalist Zakhaev ist tot, aber das Land
kommt nicht zur Ruhe. Die Sehnsucht nach alter Größe bildet den
Nährboden für den skrupellosen Anführer Makarov, der seine Machtbasis
in Russland ausbaut und an weltweiten Terroranschlägen beteiligt ist.
Seine genauen Absichten und Ziele sind unklar. Jedoch gilt er als
gewiefter Taktiker mit Großmachts-Phantasien. Zusammen mit dem
riesigen, russischen Waffen-Arsenal stehen der Welt gefährliche Zeiten
bevor.
In der Kampagne werden Sie aber wohl nicht sofort auf Makarov
losgelassen, sondern zunächst wieder auf seine Handlanger und
Waffenhändler stoßen. Der Spieler ist Teil der multinationalen
Eliteeinheit "Task Force 141", offenbar Infinitys Antwort auf Tom
Clancys Rainbow Six. Mit dabei ist auch der britische SAS-Soldat "Soap"
MacTavish, den Sie in Call of Duty 4 noch selbst spielten. In Modern
Warfare 2 ist er jedoch zum Captain befördert worden und leitet das
Team.
Bislang sind drei Schauplätze bekannt: Russland (Küste und Dörfer),
Brasilien (Rio de Janeiro) und Afghanistan (Wüste und Berghöhlen). In
einer der ersten Missionen erklimmen Sie zusammen mit MacTavish einen
Berg, um eine geheime Militärbasis der Russen zu infilitrieren. Die
Kletterpassagen sollen Sie selbst steuern können, genauso wie spätere
Fahrzeug- und Tauch-Abschnitte. Die Festung ist schwer bewacht und ein
unerbittlicher Eissturm erschwert das Vorkommen. Ähnlich wie bei der
Tschernobyl-Mission in Modern Warfare 1 ist es am klügsten keine
Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Wer mag kann aber auch die Wachen
gezielt ausschalten. Infinity Ward verspricht für die gesamte Kampagne
mehr Wahl- und auch Wegmöglichkeiten. Die Story selbst soll aber auf
festen "Schienen" laufen. Alternative Enden wie in S.T.A.L.K.E.R. oder
Bioshock gibt es also nicht.
Um etwas mehr Abwechslung zu bieten, sollen während einer Mission
mehr Überraschungen auf den Spieler warten. Laut Infinity Ward seien
Geheimdienstinformationen oft falsch oder unvollständig. Im Einsatz
könne sich die Lage ständig ändern und die Spieler müssten sich darauf
einstellen. Im Fall der Festungs-Mission entdecken Sie einen
abgestürtzen Satelliten, aus dem die Russen offenbar Informationen
abzapfen. Diese müssen Sie natürlich abfangen und hacken sich deshalb
in den Hauptrechner der Anlage. Unterdessen gerät MacTavish jedoch in
eine Falle und es ist Zeit für Plan B: Sie zünden die vorher
platzierten Sprengladungen an den Teibstofftanks des Lagers und nutzen
die Verwirrung, um zu entkommen. Auf Snowmobilen rückt mehr Verstärkung
an und schneidet Ihnen den Fluchtweg ab. Wie die Mission endet wird
nicht verraten, aber ohne eine nervenaufreibende Verfolgungsjagd und
wilde Feuergefechte wird es wohl nicht ablaufen.
Zumindest die Einzelspieler-Kampagne wird einen ähnlichen Umfang
haben, wie Call of Duty 4: Modern Warfare (4-6 Stunden). Die Entwickler
seien mit dieser Länge sehr zufrieden gewesen. Die Spielzeit werde von
der Story bestimmt und nicht umgekehrt, heißt es als Begründung. Wenn
die Spieler nach dem Beenden noch mehr haben wollen, sei das ein gutes
Zeichen und wir verstehen das als Kompliment, so Infinity Ward-Manager
Jason West."
Quelle:
http://www.gamepro.de/preview/spiele/ps3…ew_update_.html