ich will ja nich auf die kacke hauen, aber ich war durch einen 3 wochenurlaub vor einigen jahren sowohl in new york, als auch LA, san francisco und las vegas, aber auch durch die wüsten arizonas oder nevadas
dementsprechend war die atmo für mich sehr wichtig und bei GTA IV bin ich mit den smashing pumpkins in der motorhauben-ansicht durch die straßen von liberty city gefahren, um dieses gefühl zu bekommen - auch nach 50 spielstunden. vielleicht bin ich da etwas eigen, aber ich brauche halt diese verbindung und anspielungen - sicherlich darf man da auch ein computerspiel nicht zu sehr überfordern. letztendlich ist es auch nur ein spiel und hat nicht die kompetenz oder aufgabe, ein lebensgefühl zu vermitteln.
im letzten punkt stimme ich überein. wie vielen fehlte mir nach einer gewissen spielzeit der etwas abgefahrenere touch. sicherlich muss ein niko belic nicht im hotdogkostüm im lowrider durch die straßen springen, um kurz darauf mit dem gummidildo huren zu verprügeln, aber mir fehlt auch im sinne des wiederpielwertes elemente, die dem gameplay eine identität der abstraktion geben (klingt blöd, ich weiß). deshalb zocken wir doch, oder? um dinge zu sehen, die sich unserer erfahrung entziehen. ich weiß, das widerspricht sich mit dem, was ich darüber bezüglich atmosphäre geschrieben habe, aber da geht es mehr um die spielwelt, weniger um die spielelemente. GTA IV war mir da etwas zu ernst - oder vielmehr bewußt limitiert, was nicht schlecht ist, aber einfach aus der reihe tanzt, da man genau diese absurdität bei einem grand theft auto-titel erwartet, da diese stärken die franchise überhaupt erst groß gemacht haben.
deshalb bin ich auch FÜR mehr fun-elemente bei einem möglichen nachfolgertitel, wenn er sich in einem setting abspielt, dass man kennt...