Berührungen bedeuten in der Formel1 fast immer dass das Rennen gelaufen ist im Sinne von Siegchancen. Denn, die aktuellen Autos sind so fragil das Sie sofort aus der Balance sind wenn ein kleiner Flap fehlt.
Die Kunst bei der F1 ist eben das man es schafft nicht zu berühren, bzw. berührt zu werden.
Das wird das sein was beim Onlineracen eben die harte Nuss sein wird. Wer hat die Geduld zu warten bis er den Gegner wirklich überholen kann und wer packt die Brechstange aus und schießt sich und den Gegner vielleicht ins aus?
Deshalb ist es generell auch sinnvoll, beispielsweise in einer Liga oder eben in einer Gruppe, die man sich zusammengesucht hat, zu fahren, die sich zunächst einmal der Fairness verpflichtet. Wenn man nicht überholen kann, hat man halt Pech gehabt und muss seinen Gegner unter Druck setzen, ihn zu Fehlern zwingen oder eben durch gut getimte Boxenstopps Zeit herauszuholen.
Natürlich kann es trotzdem immer mal wieder zu Kollisionen kommen. Wenn man merkt, dass man deutlich schneller ist, will man einfach vorbei und riskiert möglicherweise schonmal einen Crash. Das ist menschlich und sollte nicht direkt mit möglichen überharten Strafen belegt werden, über die man bei passendem Zeitpunkt intern diskutieren kann, wenn etwa die Foren-Liga startet.
Betritt man ein öffentliches Spiel, kann man natürlich immer davon ausgehen, auf nervige Crashkids zu stoßen, die nichts zu tun haben, außer zu zeigen, dass sie a) keinerlei fahrerisches Können besitzen, b) nur den Gasknopf/das -pedal kennen, direkt nach der ersten Kurve fernab jeglichen Renngeschehens sind und in ihrer Dummheit am liebsten noch zig Fahrer mit hineinziehen und c) danach beweisen, dass ihre restlichen Gehirnzellen zumindest noch in der Lage sind, den Befehl zu geben, das Spiel zu verlassen.