Ich denke, wenn man sich über die wenigen nebenmissionen in mafia 2 beschwert, hat man den 1er nicht gespielt, oder? wer den vorgänger kennt, sollte wissen, dass die freie stadt mehr oder weniger eigentlich nur für verfolgungsjagden gedacht ist. auch im 1er gabs nur ein paar wenige (auch gescriptete) nebenmissionen. man sollte, wie es hier schon öfter gesagt wurde, mafia nicht als open-world game ansehen.
deswegen hat auch noch nie der vergleich mit gta gepasst. man kann höchstens den 1er mit dem 2er vergleichen. und da finde ich leider, dass der nachfolger schlechter ist. das heißt nicht, dass ich den 2. teil nicht auch super finde, aber er ist nicht so genial wie der erste. die missionen sind bei weitem nicht so interessant und abwechslungsreich (die waren einfach allesamt super beim 1er). kleinigkeiten wie z.b. das auto-knacken und nachladen fand ich damals auch besser. mafia 1 war fast schon eine simulation. das autofahren fühlte sich realistisch an; treffer haben viel mehr ausgemacht; man hat beim nachladen aufpassen müssen, wieviel munition noch im magazin war; man wurde angehalten, wenn man über rot fuhr (was sicher auch nerven konnte

), usw. in der hinsicht wurde sehr viel verändert und leichter/massentauglicher gemacht, was ich sehr schade finde.
inszenierung und sound bleiben super, ebenso die story. man will wirklich wissen wie es weiter geht. deswegen find ich auch nicht schade, dass es so wenig abseits der haupthandlung gibt. hätte mich eh nicht interessiert, weil ich der story gefolgt wäre :>
und es gibt wirklich haufenweise kleinigkeiten in dem spiel, die es genial machen und für mich eine atmosphäre rüber gebracht haben, wie es gta nie geschafft hat. wenn man die treppen zur nächsten missionen runter geht und die polizei klopft am nachbarn an und will, dass er aufmacht... oder man schaut aus dem fenster und sieht 2 besoffene auf der straße rumtorkeln und werden vom hund angebellt... find ich einfach genial. die details haben den 1. teil auch ausgemacht.