Das spricht aber imo für das Spiel

Gerade in Fallout 1 und 2 (ehemalige Black Isle Mitarbeiter sind ja nun bei Obsidian und nun auch an Board) gab es viele Dungeons und Orte die einfach unnütz waren, man kämpfte sich durch und am Ende war dort nichts zu sehen und zu finden.
Dafür war dann aber die Freude umso größer wenn man nach zig Dungeons dann auchmal was ordentliches gefunden hat.
Das Spiel ist nunmal in der postapokalypse angesiedelt, da darf es in meinen Augen nicht an jeder Ecke was interessantes zu finden geben. Da muss ein einfaches Haus auchmal ein einfaches Haus sein indem man in den Überresten max. ne Gabel findet.
Dadurch gewinnt New Vegas für mich Glaubwürdigkeit. In FO3 hatte man zuviele relevante Orte mit Schätzen, irgendwie war jeder Dungeon wertvoll und man konnte viel finden.
Auch hatte FO3 folgendes Problem - die Innenareale waren z.T. viel größer als ein Gebäude von außen. In New Vegas ist eine Hütte nunmal nur eine Hütte und viele Orte gewinnen auch erst durch Nebenquests an Bedeutung.
Aber um mal von der Dungeon-Thematik wegzukommen: Mit Umfang meinte ich in erster Linie die Anzahl an Quests und Aufgaben in der Welt. Da kann FO3 einfach nicht anstinken, da hat Obsidian einfach ordentlich in die Trickkiste gegriffen und sehr sehr sehr viele Quests entworfen die einfach unglaublich gut umgesetzt wurden. Ausgenommen die kleineren Quests (Zeitrahmen von 10 bis 20 Minuten, gibt es ja auch) hat man zudem eigentlich immer sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten eine Quest und somit den Ausgang in der Welt zu beeinflussen.
In der Hinsicht ist New Vegas im Vergleich zum Vorgänger einfach besser.