Der erste deutsche Testbericht ist online:
http://www.gameswelt.de/articles/reviews…land/index.html
Fazit:
Techland sei Dank! Kein Left-for-Dead-Klon! Kein
Capcom-Kaufhaus-Gemetzel-Klon! Im Einzelspielermodus ist Dead Island
genau das, was ich mir von dem Titel von Anfang an versprochen habe:
kein tumbes Untotengeschlachte, sondern ein atmosphärisch unglaublich
starkes, packendes Zombie-Ausweich-Action-Rollenspiel, bei dem die
deftigen Kämpfe mit den Untoten nicht den Mittelpunkt bilden, sondern
lediglich Mittel zum Zweck sind. Dead Island ist Survival-Horror im
besten Sinne mit einem unverbrauchten Szenario, viel Abwechslung und
liebevollen kleinen Reminiszenzen an frühe Werke von Großmeistern wie
George A. Romero. Ihr müsst stets gut mit Geld und Gegenständen
haushalten, alternative Taktiken gegen die modrigen Gestalten auf der
Insel austüfteln und braucht eigentlich nur dann die direkte
Konfrontation zu suchen, wenn die ekligen Gestalten strategisch wichtige
Punkte auf der Insel besetzen. Spätestens wenn die verzweifelten
Stadtbewohner in der sicheren Kirche gemeinsam das „Vater unser“ beten,
werdet ihr komplett in die Welt von Dead Island hineingesogen.
Eindeutiger Star des Spiels ist dabei das riesige Eiland, das die
Bezeichnung "offene Spielwelt" zur Abwechslung mal wirklich verdient.
Abseits der Hauptquests gibt es so viele Schicksale, Orte und
Geheimnisse zu entdecken, dass auch nach einmaligem Durchspielen ein
enormer Wiederspielwert bleibt. Allein die Hauptgeschichte wird euch 30
Stunden auf Trab halten, wobei der Handlung allerdings gegen Ende schon
etwas die Luft ausgeht. Doch Techland hat so viele interessante Gegenden
und Missionen auf die Insel gepackt, dass man dies locker verschmerzen
kann. Ebenso wie technische Makel, etwa den sichtbaren Bildaufbau und
Clipping-Fehler.
86%