eine andere Frage, auch wenn ich mit damit vielleicht nicht beliebt mache:
warum wird eine defensive spielweise immer, auch in diesem Forum, als campen betrachtet und damit per se als scheisse bezeichnet? warum soll ich wie ne Eichhörnchen auf speed durch die Map rennen und unzählicge Tode sterben? Zumal ich nich wirklich häufig zocken kann und demnach ja auch meinen bescheidenen Fähigkeiten angepasst spielen muss. Bin also eher taktisch unterwegs und versuche aus dem Hinterhalt und aus deckungen zu agieren. Aber was ist daran schlimm warum verdammen das so viele?
Gegen eine taktische Spielweise ist sicher nix einzuwänden, ich rushe ja auch nicht immer sinnlos rum sondern gehe von Deckung zu Deckung und warte sicher auch mal ein paar Sekunden wenn ich merke, dass mich ein Feind verfolgt oder näher kommt.
Es gibt allerdings Leute, die hocken minutenlang (manche sogar ein ganzes Match) an einer Stelle und warten darauf, dass jemand zum Sterben vorbeikommt. Zum einen verstehe ich nicht, wie dabei auch nur ansatzweise Spielspaß aufkommen kann, zum anderen würde ein Match wohl 0:0 enden wenn jeder so spielt. Und genau solchen Leuten werfe ich auch gern mal ne Flashbang vorn Schädel oder hocke mich mal ein paar Sekunden vor die um denen die Sicht zu versperren, immer in der Hoffnung, dass sie vielleicht Ihre Spielweise ändern. Camper sind halt nix fürs Teamplay, meinetwegen können die sich im FFA austoben (genau wie die Marathonsprinter mit Taktikmesser oder wahlweise die coolen Quick/Noscoper mit ner Quote 4:14).
Das Geschriebene bezieht sich übrigens ausschließlich auf TDM. HQ, Domination, S&D etc. gehört campen ganz klar dazu wenn man ein Objekt verteidigt.