Für mich ist Just Cause der schlechteste GTA-Klon aller Zeiten.
Man läuft als ein in Schwuchtelklamotten gekleideter angeblicher CIA Agent der wirklich so läuft als hätte er sich grade in die Hose geschissen, durch eine vollkommen lieblose und verbugte Welt herum um vollkommen langweilige und gleiche Missionen zu erfüllen.
Da hat man sich gedacht, das Spiel kommt gut an, wenns mal auf so ner tropischen Insel spielt und man n bissel Fallschirmspringen, vollkomen unlogische Stunts und von aus 100m freiem Fall auf ein Auto springen kann, ohne sich nur ein Haar zu krümmen.
Wenn man dann andererseits aus 5m springt, beißt der arme Rico schon fast ins Gras.
Die Teilweise wirklich ekligen Texturen, die vollkommen abwechslungslose Welt und die kurze Spieldauer interressieren dann ja keinen hat man sich gedacht.
Zur Physik.
Hmm... Ja.
Welche Physik denn?
Brauch man ja anscheinend nich, wenn der Rico schon so toll unlogische Sachen machen kann, hat man sich da gedacht.
Ok.
Ein einziges Element, und zwar, dass Rico mit Granaten uns Raketen diverse seltsame Gebäude zerstören kann, die dann vollkommen unrealistisch zu Boden fallen.
Die Städte sind jawohl wirklich das Schlechteste, was man in einem Videospiel je gesehen hat.
In der "Hauptstadt" gibt es zwei Bezirke.
Jeder gleicht dem anderen bis aufs kleinste Haus.
In jedem der Bezirke scheint es nur Hochhäuser zu geben und keine Wohnhäuser oder ähnliches.
Auch begehbare Häuser gibt es in kanz San Esperito (so heißt glaub ich die Welt von Just Cause) nicht.
Jede Mission spielt ausnahemlos an der frischen Luft.
Die Story ist auch nicht grade der Knaller.
Besonders die schlechten Videos nach und vor den Missionen nerven.
Zum Glück kann man die ja überspringen.
Die Steuerung ist ,bis auf die der Fahrzeuge, gut gelungen.
Denn Fahrphysik gibt es in Just Cause nicht.
Das Fahren mit Autos und Motorädern, ist umgefähr so ansehlich wie die Gangart von Rico.
Das Handling ist wirklich unterste Schublade und es macht überhaupt keinen Spaß mit Autos etc. zu fahren.
Bis auf die Steuerung der Flugzeuge und Helikopter.
Die ist vollkommen ok.
Um nochmal auf die Missionen zurück zu kommen:
Die Hauptmissionen sind ja schon gut langweilig und abwechslungslos, aber die Nebenmissionen sind wirklich unerträglich.
Man muss in den beiden Gruppierungen der Riojas und Guerillas bestimmt 20x die gleiche Mission hintereinander machen (die Mission besteht in der Regel nur entweder aus Helikopter abschießen, Paket abliefern oder Verfolgungsjagd) um dann einen Rang höher zu steigen und neue Waffen und Autos "freizuschalten".
Auch lediglich ein Langweiliger Füllpunkt der Spielzeit.
Ich werde mich mit dieses Spiel niemehr beschäftigen.
Reine Geldverschwendung.
Ach ja: Zwischen durch muss man auch noch mal ein paar Siedlungen oder so befreien.
Aber im Grunde bringt das auch kein bisschen mehr Abwechslung.
C ya 3l1m1n4t0r
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »3l1m1n4t0r« (5. Juli 2007, 11:16)