Inventar. Wird mit den Digi-Kreuz geöffnet. Es gibt drei unterschiedliche Bildschirme: das Inventar an sich, das Questlog und der Charakterbildschirm.
Das Inventar kann man sich in Kategorien oder gesammelt ansehen. Sprich, du siehst zuerst alles gehst auf Waffen und bekommst nur die Waffen die du im "Rucksack" dabei hast. Es gibt, wie in bislang allen Piranha Bytes RPGs, keine Gewichts- oder Anzahlbeschränkungen - finde ich auch gut so.
Das Charaktermenü ist gut aufgebaut, man sieht seine Standard-Werte wie Stärke, Geschicklichkeit und Weisheit, dazu kommen dann die Lebenspunkte und die Manapunkte. Beides regeneriert sich nicht automatisch, wird aber beim schlafen aufgeladen.
Darunter sieht man dann die einzelnen Kategorien die man ausbilden kann. Im Kampf gibt es Schertkampf, Stabkampf und Axtkampf. Dann waren da noch 1-2 Sachen, weiß aber nicht genau welche.
Darunter die Magie und allgemeine Sachen wie Schmieden oder die typischen Jägerattribute.
Für jedes Level gibt es Lernpunkte - ich konnte allerdings von meinem Levelaufstieg keine investieren, da die Zeit nicht gereicht hat um einen Lehrer zu finden. Laut Entwickler soll man aber keinesfalls alle Attribute voll bekommen - man muss sich demnach frühzeitig entscheiden ob man irgendwo ein Spezialist sein will, oder aber ob man alles ein wenig können mag.
Die Atmosphäre ist sehr gut, obwohl ich aufgrund der Geräuschkulisse trotz der Kopfhörer kaum Ton wahrnehmen konnten (oder nur sehr leise), hat es mich gepackt. Trotz reduzierter Vegetation fühlt man sich teilweise wie im Dschungel. Durch die Lichteffekte und beispielsweise eine kleine, nunja, Staubwolke wirkt das ganze fetzig. Man beginnt im Gewitter das richtig gut wirkt - alle Achtung.
Gothic-typisch gibt es überall was zu holen. Da liegen am Anfang überall Münzen rum, wer geduldig sammelt sollte belohnt werden wenn es darum geht frühzeitig Schätze anzuhäufen.
Gesteuert wird das ganze auch ganz locker. Die A-Taste ist der All-in-One Knopf. Damit öffnet man Truhen, man spricht Leute an oder man Kämpft. Ein einfacher Druck auf A und unser Held lässt die Keule schwingen. Ob es später noch taktischer wird muss man sehen, die dort gezeigte Demo lässt aber drauf hoffen. Mit der B-Taste blockt man gegenerische Hiebe, wobei es keinen Sinn macht gegen Tiere zu blocken, da hilft es nur auszuweichen.
Über das Inventar kann man auch 8 Schnelltasten konfigurieren (Digi-Pad und Buttons). Ist dies getan kann man bei gedrückter LT-Taste diese Schnelltasten ausführen. Dort kann man beispielsweise Heil- und Manatränke drauf legen - doch wenn man im Kampf trinkt sollte man ne Pranke vom Wolf erwarten, der wartet nicht bis man fertig ist

Ansonsten wäre noch LB zum Waffe ziehen und wegstecken - in Siedlungen lieber die Waffe weg, andernfalls gibt es Haue

Mit einem Druck auf den rechten Analogstick springt und klettert man.
Was mich an der Steuerung ein wenig gestört hat ist, dass man die Sensibilität nicht einstellen kann. Insgesamt habe ich das Spiel zweimal gespielt und beim ersten mal muss man sich ein wenig dran gewöhnen. Beim zweiten Anspielen war es dann kaum ein Problem mehr, man sollte aber dennoch den Spieler die Wahl lassen in wie weit die Sensibilität eingestellt sein soll.
Die Welt ist detaliert aufgebaut, man hat immer das Gefühl irgendwo was finden zu können. Ein wenig zu offenkundig liegen Pflanzen in der Gegner herum die man sammeln kann - kann man aber darüber hinwegsehen. Ansonsten wirkt das Startgebiet schon sehr "voll" - man kann gleich zu Beginn ordentlich was entdecken.
Ein wenig zu einfach ist auch der Einstieg ins Spiel, wenn er es denn sein soll:
!!!
Man findet eine mit überlebende eines Schiffbruchs bei Unwetter die natürlich sofort kühlen Kopf bewahrt und auf einer unbekannten Insel an einem alten, baufälligen Haus warten will.
Der erste richtige NPC dann ist ungeheuer freundlich obwohl er uns mit dem Schwert begrüßt. Er ist Bandit, führt uns aber gern zur Hafenstadt (wo man sich der Inquisition oder den Magiern anschließen kann)

Außerdem überlässt er uns auch ein paar Schätze ... nungut, ist ja nur die Einführung