Das ist aber nicht die Regel, dass Spiele wegen den Erfolgspunkten gespielt werden. Das ist ein kleiner Anteil, der Spiele deshalb spielt. Die breite Masse der Spieler zockt wegen der Spiele selbst. Wie traurig wäre das für eine ganze Generation, wenn man Spiele nur wegen 1000 Gummipunkten zocken würde. Schreckliche Vorstellung.
Erfolge sind eine schöne Sache. ich bin und bleibe jedoch bei der Meinung, dass man diese (immer) nebenbei freischalten sollte. Es darf natürlich gerne knackig sein, sodass man meinetwegen auch mehrere Anläufe brauchen könnte. Am Ende sollte aber die Chance gegeben sein, dass man 1000 Punkte in einem Durchlauf schaffen kann. Zumindest wenn es sich um reine Offline-Erfolge handelt.
Bei einem Rollenspiel (wie zB Dragon Age oder ME) kann ich zB damit leben, dass man auch zwei Durchläufe einplanen muss. Schon alleine deshalb weil es unterschiedliche Enden gibt. Grundsätzlich bleibe ich aber bei der Meinung, dass Erfolge ein Nebenprodukt des Spiels sein müssen und nicht die Hauptmotivation.
Da kann ich dir komplett widersprechen. Auch wenn ich kein Erfolgs-Junkie bin, so sind Achievements doch einer der schönsten Wege, mehr aus einem Spiel herauszuholen.
Erfolge die man immer bekommt wenn man durchspielt? Das langweiligste und unnützeste was es geben kann. Ich sehe auch so, wann ich ein Kapitel abgeschlossen habe.
Wenn ich aber nach 2maligem Durchspielen immernoch Herrausforderungen (So sollte Achievements meiner Meinung nach heißen) offen habe, die es zu meistern gilt, treibt das den Wiederspielwert nochmal MASSIV an.
Ich will meine Erfolge nicht um mich mit anderen messen zu können, sondern um mir selbst beweisen zu können, dass ich in dem Spiel alles meistern kann
Darum gehören die Halo 3 MP-Achievements imho zu den best durchdachtesten auf der Plattform.