Moinsen,
also wenn ich die Möglichkeit hätte ein Skateboardspiel produzieren zu dürfen, würde ich das folgendermaßen bewerkstelligen:
Ich schaffe ein sehr gut spielbares Spiel mit ansehnlicher Grafik und einer anständigen Physik (so wie bei THPS & Co versteht sich). Ein paar Level, evtl. sogar einen klasse Storymodus (sollte doch auch bei einem Funsporttitel irgendwie möglich sein). Halt ein übliches Spiel, nicht ungewöhnlich.
Dazu packe ich dann umfangreiche Editoren, die die begrenzten Möglichkeiten der 360 halbwegs ausreizen. Die selbsterstellten Skater, Parks usw. können dann auf dem Marketplace getauscht und bewertet werden.
Sowas erhöht den Wiederspielwert in meinen Augen.
Dann gibt es ab und zu ein paar kostenlose Parks und Gimmicks - hält die Spieler ebenfalls bei der Stange.
Und anstelle dann genau 12 Monate später einen Nachfolger zu spendieren, der lediglich neue Levels und ein paar Tricks hinzufügt, verkaufe ich einfach ein Update zum günstigen Preis, das lediglich neue Levels und ein paar Tricks hinzufügt.
So ähnlich könnte man auch mit Fußballspielen und vergleichbaren Titeln umgehen und ein Spiel ggf. auch mal länger in den Verkaufsregalen halten.
Ich frage mich, warum wir jedes Jahr den Updatewahn mitmachen. Muss denn jedes Jahr gleich immer mit den aktuellsten Fußballspielen gezockt werden? Warum darf man sich nicht mal die Zeit nehmen und, mal angenommen, drei Jahre PES3 zu zocken, ohne einen Mangel an Mitspielern zu verzeichnen?
Wie denkt Ihr darüber? Würdet Ihr so ein Modell begrüßen?
Ich meine, daß wäre doch auch für die Studios eine gute Möglichkeit. Die alte Version wird gepflegt und gewartet, während nebenbei in Ruhe an einem echten Nachfolger gebastelt wird, der zwei, drei Jahre später erscheint.